Champions League Qualifikation 2021

Champions League Qualifikation 2021

Mit der Bundesliga nicht genug, der TSVS leitete Ende Juli zusammen  mit dem SCB auch die einzige Qualifikation für die Segel Champions-League über 4 Tage auf der Innenförde direkt vorm Camp 24/7. Die besten sollten daraufhin Anfang Oktober nach Sardinien fahren dürfen. Aber das war gar nicht so einfach. Boen bis 30 Knoten verlangten den europäischen TeilnehmerInnen so einiges ab, wie die Fotos zeigen, und es ging auch mal was kaputt. Entweder einfach so oder durch einen Crash, zum Beispiel vor der Tonne. Die beste Kieler Crew war nicht vom KYC, obwohl die KN gerne darüber berichten, sondern die routinierte Kieler Crew von One Team, die auch in der Bundesliga ganz vorne liegt, erreichte ebenso wie der FSC und der VSaW das Finale.  

Am letzten Tag traten dann bei leichtem Wind die vier besten Mannschaften aus den vorherigen Wettfahrten gegeneinander an, um den Sieger zu ermitteln. Weil die drei deutschen Mannschaften sich aber unbedingt bekriegen mussten, samt von der Jury verordneten Strafkringeln, gewann eine junge Mannschaft aus der Schweiz, die sich da herausgehalten hatte.  

Start- und Zielschiff war wieder die immer bewährte „Stadt Kiel“ mit Rainer Höltig und Babette, Beke (SCB) und Ulrich. Einen großen Dank an Peit, der alles an Material vorbereitete!

Ulrich Kittmann

 

[ Fotos: Champions League und Matthias Hermann ]

Segelbundesliega 2021

Segelbundesliega 2021

Vom 16. bis 18. Juli führten die beiden Vereine TSVS und SCB vor Schilksee an drei Tagen die Bundesliga-Wettfahrten durch, den Wettbewerb deutscher Segelvereine in der 1. und 2. Bundesliga. Wie immer auf J 70, d.h. mit einer Besatzung von vier jungen SeglerInnen. Die Boote sind einfach, schnell, wendig, können sportlich gesegelt werden und sehen auch noch gut aus.

Vom TSVS glänzten Bernd Meier und Alex Florinski, die in Luv einen schwierigen Job souverän erledigten, zumal die Windrichtung konstant inkonstant war. Am ersten Tag musste nach unendlichen Drehern sogar wegen Windmangels abgebrochen werden. Start- und Zielschiff war wieder die „Stadt Kiel“ mit Rainer Höltig und Babette, Beke, Julia und Ulrich. Der Baltic war mit insgesamt sechs Helfern sehr gut vertreten. Uns hat es an allen drei Tagen Spaß gemacht, und wir haben den TeilnehmerInnen mit einiger konzentrierter Arbeit faire Verhältnisse beschert. Mehr geht dann nicht. Wir werden es wohl immer wieder machen dürfen, wenn wir wollen.  

Ulrich Kittmann

 

[ Fotos: Matthias Hermann ]

Peit

Peit - Generationen von Kindern haben bei ihm das Segeln gelernt

"Wer in Kiel segelt, der kennt ihn und seinen grünen VW-Bus mindestens vom Sehen: Norbert Petrausch hat Generationen von Kindern das Segeln beigebracht. Und der 73-Jährige denkt noch nicht ans Aufhören."

(Clemens Behr, Kieler Nachrichten, 11.08.2021)

Norbert Petrausch zwischen den Optimisten-Jollen in der Bootshalle des TSV Schilksee. Quelle: Uwe Paesler

(Quelle: Uwe Paesler, KN)

▶ Hier gehts zum Artikel in den Kieler Nachrichten

Gäbe es einen Ordner mit den Teilnehmerlisten aller Opti-Kursen, die Norbert Petrausch geleitet hat, er würde überquellen und Namen von hunderten Kindern und Jugendlichen enthalten, denen er allein im TSV Schilksee das Segeln gelehrt hat. Norbert Petrausch: Schilksee ist sein Heimatrevier: Schilksee ist Petrauschs Heimatrevier. 1948 in der damals noch eigenständigen Gemeinde geboren, hatte er mit dem Segeln zunächst nicht viel am Hut. Bis er auf die Jolle eines Bekannten aufpasste, die im alten Schilkseer Hafen lag. „Als Gegenleistung durfte ich dann mal mitsegeln. Und dann kam die Idee: Kannst ja mal gucken, ob du ein eigenes Boot kriegst.“ Der Bausatz seiner ersten OK-Jolle aus Dänemark kostete 1400 D-Mark. „Als Lehrling war das schon Geld“, sagt Petrausch, den alle nur „Peit“ nennen. In den Ferien baute er mit seinem Werklehrer im Werkraum der Schule das Boot zusammen. Ab 1965 segelte er mit der GER 39 Marke Eigenbau über die Förde – und infizierte seine Freunde. Im alten Wohnzimmer eines leerstehenden Schilkseer Bauernhofs baute die Clique zwölf weitere Einhandjollen. Bis heute ist die OK-Jolle Peits Boot geblieben. Sogar sein Bus hat das Kennzeichen KI-OK. 27 Jahre war er Vorsitzender der OK-Klasse, organisierte internationale Regatten, fuhr als Betreuer und Schiedsrichter zu Weltmeisterschaften in Neuseeland. Ehrenamtlich. Das gehört zu seiner DNA. Lesen Sie auch Zurück aus Tokio: Strande und Kiel feiern ihre olympischen Segel-Helden Nationaltorhüterin der USA Kielerin Sophie Fasold träumt von der Handball-WM 30 Jahre nach Kieler Europapokalsieg Squash will raus aus dem Schatten Norbert Petrausch: „Waren, die einzigen, die eine Jugendausbildung gemacht haben“: Seit Mitte der 70er Jahre gibt Peit im TSV Schilksee sein Segel-Wissen weiter. Zunächst als Co-Trainer. „Ich habe ja selber keinen Segelkurs belegt. Irgendwie hat man sich das beigebracht.“ Im Opti führt er die Kleinsten an den Sport heran. In manchen Jahren sind es so viele Kinder und Jugendliche, dass zwei Kurse angeboten werden. „Wir waren in der Nähe, die einzigen, die eine Jugendausbildung gemacht haben. Früher hat sich der KYC (Kieler Yacht-Club, d. Red.) um Optis nicht geschert. Bis sie irgendwann gemerkt haben: Das sind ja unsere Segler von morgen.“ Und diese Seglerinnen und Segler von morgen liegen Peit besonders am Herzen. Seit 2003 bildet er sie nicht nur im TSV Schilksee, sondern auch im Camp 24/7 an der Kiellinie aus, wo er von der ersten Saison an Trainer ist. „Das Camp24/7 habe ich mit aufgebaut, bilde ich mir ein. Ich war einer der ersten, die da rumhampelten“, sagt er, fast ein wenig verlegen, nicht nach Lorbeeren heischend. Peit beschafft Geräte und Materialien, fährt Trailer, holt Boote aus Kappeln. „Das Camp hat ja mit geliehenem Material angefangen.“ „Vielleicht sind einige Eltern zu egoistisch“: „Aber die Idee, die dahinter steckte“, Petrausch atmet tief aus, „ist leider, leider nicht durchgeschlagen. Die Leute lecker machen zum Segeln, damit sie dann in die Kieler Vereine gehen.“ Ein wenig Enttäuschung liegt in seiner Stimme. Für viele bleibt das Segeln ein Ferienspaß. Warum? „Ich weiß es nicht.“ Die Beiträge in den Vereinen seien recht gering. Die Kinder brauchen kein Boot, keine spezielle Ausrüstung. „Vielleicht sind einige Eltern zu egoistisch, sagen: Noch eine Baustelle, wo wir das Kind wöchentlich hinbringen müssen, brauchen wir nicht.“ Petrausch scheut solche Baustellen auch mit seinen 73 Jahren nicht. Was am wichtigsten in der Arbeit mit Kindern ist? „Man muss Geduld haben. Manchmal denkst du, das hab ich schon hundert mal gesagt, aber es sind halt Kinder. Und auf der anderen Seite sieht man auch die schnellen Erfolge“, sagt er zurückgelehnt in seinem Stuhl, die Arme auf den Lehnen abgelegt, den Bauch nach vorne gedrückt, die Füße mit den Sandalen ausgestreckt. Den Spaß am Segeln zu vermitteln, das ist seine Hauptmotivation. „Und solange mir das Spaß macht, mache ich das weiter.

Wurstregatta und Absegeln 2020

Das war das Absegeln mit Wurstregatta 2020

Am Samstag 26. September 2020 fand das traditionelle Absegeln des TSV Schilksee und des Schilkseer Yacht-Clubs mit Wurstregtta statt. Mit Corona-Hygiene Konzept, das von allen gut umgesetzt werden konnte: Die Schiffe hielten den Mindestabstand von 1,5m jederzeit ein, nur im Zieleinlauf kamen sich zwei Schiffe einmal bedenklich nahe.

Da die Segelbundesliga unseren Termin gekapert hatte und in der zentralen Strander Bucht segeln wollte, haben wir den Kurs etwas nach außen verlegt. Tagelang beobachteten wir den Wind, der in der Vorhersage von 1 Bft bis 6 Bft schwankte. Am Samstag früh konnten wir dann den endgültigen Kurs festlegen. Angesagt waren 2-4 m/s aus Nordwest, drehend auf Nord,  5-6 Bft gegen 17 Uhr.

Der Start der 15 teilnehmenden Schiffe klappte mit halben Wind reibungslos. Eine zusätzliche kleine Herausforderung war ein Containerfrachter, der sich morgends in die Regattabahn vor Anker gelegt hatte. Recht bald nach dem Start und damit drei Stunden früher als vorhergesagt frischte der Wind schon auf 3-4 Bft auf, drehte aber nicht wie erwartet. Die Schiffe waren schnell, nach nicht ganz einer Stunde waren mit Sonja (der späteren Gesamtsiegerin) und China Girl schon die ersten Schiffe im Ziel. Lange Weile kam auf dem Zielschiff also nicht auf, nach nichtmal 1 1/2 Stunden konnten wir den Anker wieder lichten.

Das Feedback an die Regattaleitung war sehr positiv, der Kurs angenehm zu segeln und nicht zu lang. So konnten am Nachmittag alle bei der Sigerehrung und Standerparade entspannt ein TSVS-Bier genießen und sich auf das nächste Jahr freuen.

Vielen Dank an alle Mitseglerinnen und Mitsegler für den schönen Tag sagen
Olaf, Franziska und Tomke von der Organisation/Regattaleitung vom TSVS

Abschied von Dieter Diesel

IDM der Europe

IDM der Europe

Internationale Deutsche Meisterschaft der Europes in Schilksee erfolgreich beendet

Nach drei   Wettfahrtagenmit Bedingungen, die für jeden etwas zu bieten hatten -es war von Leichtwind bis Starkwind aus Ost mit entsprechender Welle alles dabei- ging die Veranstaltung heute mit der Siegerehrung zu Ende.

Wir danken allen Teilnehmern und Helfern für eine gelungene Veranstaltung.

Besonders erfreulich war, dass unser Vereinsmitglied Anja Fiedler Deutsche Meisterin bei den Masters wurde.

Herzlichen Glückwunsch Anja!

Die Shells des TSV Schilksee begrüßten die Seglerinnen und Segler der EUROPE IDM 2019

Die Shells des TSV Schilksee begrüßten die Seglerinnen und Segler der EUROPE IDM 2019
Wurstregatta 2019

Wurstregatta 2019

Der 21. September 2019 war einer der vielleicht letzten richtig schönen, warmen Spätsommertage des Jahres. Auf diesen Tag hatte der SYC das traditionell gemeinsame Absegeln von TSVS und SYC mit der Wurstregatta gelegt. Der Wind war schwach und mit seinem Drehern eine Herausforderung für die Skipper. Aber für die angesagten Windrichtungen hatte Rainer Rehbehn als diesjähriger Ausrichter einen optimalen Kurs ausgelegt, der uns von der SW-Regattatonne, über die grüne 3, Kleverberg-Ost, Kabeltonne WP50, zur N-Regattatonne führte, wo vorzeitig die Ziellinie ausgelegt wurde.

Aufgrund von Winddrehern und plötzlich aufkommenden Flautenlöchern wechselten die Positionen häufig. Ein Fotofinish beim ersten Zieleinlauf sah dann Jürgen Hatje mit der "Pankoken" vorne. Nach berechneter Zeit gewannen aber Ralf und Petra Stuhlemmer auf der "Imp" die Wurstregatta. Auch der Ausrichter für 2020 wurde natürlich ermittelt: Olaf, Franziska und Tomke Haupt mit SINIK als schnellstes Schiff des TSVS auf dem 5. Platz haben nächstes Jahr die Ehre der Ausrichtung.

Nach der Regatta wurden die Stander feierlich eingeholt und es gab Suppe satt und Getränke beim geselligen Beisammensein.

Ergebnisse der Wurstregatta 2019 - bereitgestellt vom SYC
Ergebnisse der Wurstregatta 2019 - bereitgestellt vom SYC